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15.08.2011, 10:09 Uhr
Rickfelder hospitiert bei Bahnhofsmission
Landtagsabgeordneter zu Gast auf Gleis 12
„Die Arbeit vor Ort beurteilen“, das war das Ziel des Landtagsabgeordneten Josef Rickfelder bei seinem Kurzzeitpraktikum bei der Münsteraner Bahnhofsmission. Beim Gastspiel auf Gleis 12 musste Rickfelder morgens direkt mit anpacken. Die erste Aufgabe: Brötchen schmieren und Kaffee ausgeben. „Das machen wir täglich um hilfsbedürftigen und gestrandeten Reisenden die notwendige Unterstützung zu geben“, erklärte Dorothea Büker, Leiterin der Bahnhofsmission, die von Caritas und Diakonie Münster getragen wird.
: Heinrich Benteler musste auf seiner Reise von Paderborn nach Westerland in Münster umsteigen. Rickfelder half ihm im Rahmen seines Praktikums bei der Bahnhofsmission dabei.
Das Tagespraktikum war der Gegenbesuch Rickfelders zum Besuch der Bahnhofsmission im Düsseldorfer Landtag vor zwei Wochen. Rickfelder: „Ich konnte den Ehrenämtlern der Bahnhofsmission meine Arbeit und meinen Arbeitsplatz im Landtag zeigen, da war mir wichtig, dies ebenso zu erleben.“
In fünf Stunden Dienst begleitete Rickfelder die Mitarbeiter der Bahnhofsmission rund zehn Mal zum Bahnsteig. „Hier ist die Aufgabe, vor allem Gepäck und Fahrräder entgegenzunehmen und damit den Reisenden Unterstützung anzubieten“, so Rickfelder. „Das ist Dienst am Menschen“, resümierte der Landtagsabgeordnete. „Ich habe die Bahnhofsmission als Ruhepol in Mitten gestresster Reisender empfunden. Etwas, wofür uns allen zu selten der Blick fehlt.“ Insbesondere für Ältere und Menschen mit Handicap sei dies häufig ausschlaggebend, die Reise mit der Bahn zu wagen.
„Mein Respekt für das ehrenamtliche Engagement in der Bahnhofsmission (der Bahnhofsmissionare) ist nochmal gewachsen“, bestätigte Rickfelder. „Bei allem Ärger um Verspätungen bei der Bahn macht die Bahnhofsmission unsere Bahnhöfe menschlicher.“

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