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27.09.2011, 10:04 Uhr
Münster muss allen Verkehrsteilnehmern gerecht werden
Rickfelder setzt verkehrspolitische Sommertour fort
Pädagogische Maßnahmen statt Repression für Verkehrsteilnehmer - Das forderten sowohl die Vorstände des ADAC, wie auch des ADFC in Gesprächen mit dem Münsteraner Landtagabgeordneten Josef Rickfelder.

Vor allem der ADAC habe Erläuterungen statt Radarfallen gefordert, so Rickfelder. „Hier besteht der Eindruck, dass Münsters Radarfallen vor allem dem finanziellen Zweck dienen. Das ist gesetzlich nicht erlaubt“, gab Rickfelder zu bedenken. Auch der ADAC habe das Thema "Grüne Welle, statt Temporeduzierung" angesprochen. „Hier befinden wir uns auf einer Linie. Das Thema wurde mit der Stadt bereits erläutert. Es wurde im Laufe des Jahres 2012 ein neues, besseres Ampelsystem auf dem Ring versprochen.“

Zum Thema Stadt habe der ADAC auch zu bedenken gegeben, dass Verkehrsplanung fast ausschließlich unter Radverkehrsaspekten erfolge.
Größer hätte der Kontrast zum anschließenden Gespräch mit dem ADFC also kaum sein können. „Das Ziel muss ein gemeinsames sein. Wir müssen Unfallzahlen reduzieren“, stellte der  Landtagsabgeordnete fest. Ein Grund dafür läge nach Angaben des ADFC auch in der fehlenden Akzeptanz von Verkehrsregeln beider Seiten. „Das wird mit dem Fortschritt in Richtung E-Bikes noch problematischer.“ Ein Grund dafür weshalb der ADFC für die Einführung der Radschnellwege plädiere. „Ich kann mir zumindest vorstellen, dass Radschnellwege zum ökologischen Aspekt Münsters beitragen, wenn das E-Bike eine wirkliche Alternative zum Auto wird“, so Rickfelder.

Hinweis: Im Rahmen der verkehrspolitischen Sommertour hat Josef Rickfelder bereits Polizei und Stadt besucht. Eine entsprechende Pressemitteilung haben wir Ihnen in der letzten Woche bereits zukommen lassen.

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