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16.11.2011, 10:23 Uhr
CDU Münster kritisiert Remmels Feldzug gegen die Landwirtschaftskammer
Die CDU Münster hat Landesumweltminister Johannes Remmel (GRÜNE) vor einer Zerschlagung der Landwirtschaftskammer gewarnt. Die jetzt bekanntgewordene mangelhafte Finanzausstattung der Kammer durch die Landesregierung sei ein weiterer Ausdruck der landwirtschaftsfeindlichen Politik der rot-grünen Landesregierung erklärte der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Weber. „Die Kammer erfüllt hoheitliche Aufgaben des Landes und braucht die dafür nötigen Mittel“, so Weber.
Stefan Weber, Vorsitzender der CDU Münster
Der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Oliver Teuteberg erinnerte daran, dass Remmel erst im Sommer Pläne der Kammerführung zur Zusammenführung der beiden Standorte Bonn und Münster torpediert habe. „Die Kammer wollte mit der Konzentration in Münster Kosten sparen und jetzt dreht Remmel ihr den Geldhahn zu“, sagte Teuteberg.
 
 
Nach Ansicht der CDU setzt Remmel als Minister einen Feldzug gegen die Landwirtschaftskammer fort, den er bereits als Landtagsabgeordneter begonnen habe. Damals, im Jahr 2006 habe er die Finanzierung der Kammeraufgaben durch das Land „Subventionen für die Standesvertretung der Landwirte“ genannt und scharf kritisiert, erklärte Teuteberg.
 
 
Die CDU befürchtet, dass Remmel die Landwirtschaftskammer zerschlagen will. „Für Münster wäre das ein schwerer Schlag“, sagte Stefan Weber. Münster sei mit zahlreichen landwirtschaftlichen Einrichtungen eindeutig das landwirtschaftliche Zentrum Nordrhein-Westfalens. „Das muss man auch am Rhein akzeptieren“, so Weber. Schon Remmels Vorvorgängerin Bärbel Höhn (Grüne) habe Münster die Landwirtschaftskammer wegnehmen wollen und dabei sogar an einen Standort im Ruhrgebiet gedacht.

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