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Neuigkeiten
08.10.2010, 12:21 Uhr
Jan-Eric Dippel „vertritt“ Thomas Sternberg im Jugend-Landtag
Am 7. Oktober war es wieder soweit: Für drei Tage übernahmen 181 Jugendliche zwischen 15 und 20 Jahren beim 3. Jugend-Landtag die Rolle eines Abgeordneten . Statt nur auf der Besuchertribüne Platz zu nehmen, durften sie dann über jugendrelevante Themen debattieren und entscheiden. Auf dem Platz von Thomas Sternberg saß Jan-Eric Dippel aus Münster. Der Landtagsabgeordnete hatte den Schüler als Teilnehmer für den Jugendlandtag vorgeschlagen. Der 19-Jährige besucht das Hittorf-Gymnasium und freute sich sehr auf den Jugendlandtag, da er politisch sehr interessiert sei.
„Alter Hase“ und Neuling: Jan-Eric Dippel (li.) freute sich, für drei Tage auf dem Platz des Abgeordneten Thomas Sternberg im Landtag zu sitzen.
Die Themen, mit denen sich die Jugendlichen beschäftigten, wurden von jugendlichen Helfern vorbereitet, die selbst im letzten Jahr Teilnehmer waren: "Europa voran bringen" sowie "Schulen sollen Ehrenämter fördern".

Darüber hinaus konnten die teilnehmenden Jugendlichen selbst Themen in Form einer "Aktuellen Viertelstunde" beantragen und debattieren. Außerdem konnten die Jugendlichen an einem Parlamentarischen Abend teilnehmen sowie sich auf einem „Markt der Möglichkeiten“ über Institutionen, Stiftungen und Jugendorganisationen der Parteien informieren. Zu den vorbereiteten Themen wurden auch Experten für öffentliche Anhörungen eingeladen. Fraktionstreffen, Ausschüsse und Arbeitskreise – das Arbeitspensum ist hoch, eine Sitzung jagt die nächste. Jan-Eric Dippel hatte für die Teilnahme am Jugendlandtag sogar seine Stufenfahrt abgesagt und die freie Zeit genutzt, um sich mit dem vom Landtag zur Verfügung gestellten Material auf die Themen vorzubereiten.

Zum Schluss gab es für die 16- bis 20-Jährigen dann, ganz wie im wirklichen Landtagsgeschäft, eine hitzige Plenardebatte. Dabei stellten die einzelnen Fraktionen im Plenarsaal den anderen "Parlamentsmitgliedern" ihre Meinung zu den diskutierten Themen vor. Gemeinsam fassten sie am Ende auch Beschlüsse. Das Besondere: Die Beschlüsse der Jugendlichen stehen kurze Zeit später in den Ausschüssen des echten Landtags auf der Tagesordnung.

Erstmalig gab es in diesem Jahr zum Abschluss einen Jugend-Gottesdienst, der unter dem Thema steht „Einsetzen für das Gemeinwohl“.