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Das knappe Abstimmungsergebnis des gestrigen Referendums, das zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union geführt hat, markiert sicherlich einen wichtigen Punkt in der Entwicklung der EU. „Wir sehen die Europäische Union als eine Errungenschaft an, die nachhaltig die positive Entwicklung unseres Kontinents seit dem Ende des 2. Weltkrieges geprägt hat. Die Entscheidung der britischen Bevölkerung, sich von der EU abzuwenden ist selbstverständlich zu respektieren. Europa muss sich weiterentwickeln, jetzt leider ohne Großbritannien“ so Josef Rickfelder, Kreisvorsitzender der CDU-Münster und weiter, „neben dem Austritt Großbritanniens selber, werden uns zukünftig auch dessen Auswirkungen auf verschiedene Bereiche der EU-Staaten, wie Wirtschaft und Freizügigkeit beschäftigen. Diese Schäden bedauern wir als CDU-Münster.“ Tobias Bollmann, Europabeauftragter und stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU-Münster und gibt zu bedenken, dass der Wunsch nach Reformen in der Europäischen Union älter ist, als die Ankündigung des Referendums durch den britischen Premierminister David Cameron: „Unabhängig vom Ausgang bestand der Wunsch nach Reformen. Die Europäische Union befindet sich schon länger in einer schwachen Verfassung, sie muss endlich aus dem Krisenmodus herauskommen und wieder ein Anker für Stabilität werden. Nicht nur um gegenwärtige Probleme bewältigen zu können, sondern auch um kommenden Generationen Chancen zu ermöglichen.“ 

Sybille Benning besucht Nationale Forschungsplattform für Zoonosen

Die Bundestagsabgeordnete Sybille Benning hat den Koordinationsstandort der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen besucht, der am Institut für Molekulare Virologie in Münster angesiedelt ist. Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die wechselseitig zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können. Bekannte Beispiele sind die Vogelgrippe, aber auch Ebola oder die Zikavirus-Infektion.

Im Gespräch mit dem Institutsleiter Prof. Dr. Stephan Ludwig und der wissenschaftlichen Referentin Dr. Friederike Jansen erkundigte sich die Abgeordnete über die zielgerichtete Forschung an neuen Diagnostikmethoden und Behandlungsmöglichkeiten. „Dank der Zoonosenplattform ist es erstmals gelungen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Human- und Veterinärmedizin im Sinne des sogenannten One Health-Gedanken zusammenzubringen“, so Friederike Jansen. Dabei  kümmert sich der Standort Münster der bundesweit mehr als 600 Mitglieder zählenden Zoonosenplattform schwerpunktmäßig um die Anbahnung nationaler und internationaler Kooperationen, Fragen rund um das Thema Forschungsförderung wissenschaftliche Veranstaltungen. „Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachdisziplinen und Herkunftsländer zusammenzubringen ist unsere wesentliche Aufgabe, um interdisziplinäre Kooperationen anzustoßen und um somit Zoonosen, die nicht an Länder- und Fachgrenzen Halt machen, auch zukünftig effizient bekämpfen zu können“, betont Stephan Ludwig.

Neben der Koordination von Forschungskooperationen ist auch die Stärkung des Bewusstseins für den verantwortungsvollen Umgang mit Forschungsergebnissen im Bereich der Infektionsforschung ein Anliegen der Zoonosenplattform. Frau Benning interessierte sich vor allem auch für dieses Thema, da sie Berichterstatterin für Ethik in der Forschung ihrer Fraktion ist. Dual Use bezeichnet Forschungsergebnisse, die nicht nur zu positiven Zwecken genutzt werden können, sondern auch über Missbrauchspotential verfügen.

Das Bundesforschungsministerium unterstützt die Zoonosen-Forschung mit einer Förderinitiative und stellt 40 Millionen Euro zunächst für fünf Jahre zur Verfügung. Ziel ist es, mit der Förderinitiative den  One Health-Gedanken weiter zu stärken und umzusetzen. Dafür ist die Zusammenarbeit zwischen Human- und Veterinärmedizin sowie weiterer Fachdisziplinen, wie Biologie, Umweltforschung, Agrarwissenschaften und Lebensmittetechnologien notwendig. Benning: „Wie sehr die Gesundheit von Mensch und Tier zusammenhängen, hat uns der Ebola-Ausbruch in Westafrika gezeigt. Daher leistet Münster mit der Koordination der Nationalen Forschungsplattform für Zoonosen einen wichtigen Beitrag für den Schutz der menschlichen Gesundheit.“

 


Benning: Ein wichtiger Schritt zur Sanierung

Heute wurde im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags über die Gelder zum VI. Denkmalschutz –Sonderprogramm verhandelt.

200.000 Euro bewilligt der Bund für die Sanierung der Schlossfassade, dem Hauptsitz und Wahrzeichen der Westfälischen Wilhelms-Universität.

Mit dem Geld soll ein Teilstück der Fassade saniert werden, um Planung und Umsetzung der Sanierung der gesamten Schlossfassade möglich zu machen.

Münsters Bundestagsabgeordnete Sybille Benning (CDU) hat sich für den Antrag des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW auf Bundesebene stark gemacht und ihn unterstützt. 


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