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14.04.2015, 10:46 Uhr
Katholikentag: CDU hofft auf ein Umdenken bei SPD und Grünen
Rickfelder schreibt an Landesvorsitzende von SPD und Grünen
Die CDU Münster hofft, dass SPD und Grünen ihre ablehnende Haltung zu einer Bezuschussung des Katholikentags überdenken. „Durch die Zusage des Landes Nordrhein-Westfalen, den Katholikentag in Münster trotz des anderslautenden Ratsbeschlusses finanziell zu unterstützen, hat sich eine neue Situation ergeben“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder. Es sei daher seiner Meinung nach möglich, den städtischen Zuschuss in der nächsten Ratssitzung erneut zu beraten. Normalerweise dürfen gefasste Ratsbeschlüsse innerhalb von sechs Monaten nicht erneut auf die Tagesordnung gesetzt werden.
Die CDU Münster hofft, dass SPD und Grünen ihre ablehnende Haltung zu einer Bezuschussung des Katholikentags überdenken. „Durch die Zusage des Landes Nordrhein-Westfalen, den Katholikentag in Münster trotz des anderslautenden Ratsbeschlusses finanziell zu unterstützen, hat sich eine neue Situation ergeben“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende Josef Rickfelder. Es sei daher seiner Meinung nach möglich, den städtischen Zuschuss in der nächsten Ratssitzung erneut zu beraten. Normalerweise dürfen gefasste Ratsbeschlüsse innerhalb von sechs Monaten nicht erneut auf die Tagesordnung gesetzt werden. Dass die rot-grüne Landesregierung trotz einer erheblich schwierigeren Finanzsituation des Landes im Gegensatz zu Rot-Grün in Münster für eine Bezuschussung sei, zeige, dass die münsterschen Politiker von SPD und Grüne weder ideologische noch finanzpolitische Gründe ernsthaft anführen könnten. „Es geht um eine fundamental unterschiedliche Einschätzung der Bedeutung dieses Ereignisses“, sagte Rickfelder. Während SPD und Grüne in Düsseldorf dem Katholikentag offenbar eine erhebliche landesweite Bedeutung beimäßen, sähen ihre Parteifreunde in Münster Wohl nicht einmal eine herausgehobene kommunale Bedeutung. Rickfelder hofft auf ein schnelles Umdenken bei SPD und Grünen in Münster. „Man stelle sich nur vor, in den nächsten Wochen wird eine Entscheidung getroffen, den Katholikentag in einer anderen Stadt durchzuführen. Dann braucht Münster sich auf absehbare Zeit nicht mehr zu melden, wenn es seine oberzentrale Bedeutung gefährdet sieht, weil beispielswiese Institutionen verlagert werden oder Fördergelder woanders hinfließen“, sagte der CDU-Kreisvorsitzende. Die münstersche CDU hat jetzt die Landesvorsitzenden von SPD und Grünen angeschrieben und gebeten, mit ihren münsterschen Parteifreunden über den Zuschuss zu sprechen. „Hannelore Kraft ist doppelt gefordert: Als Ministerpräsidentin sollte sie alles dafür tun, den Katholikentag für NRW und Münster zu retten. Als SPD-Landesvorsitzende muss sie ihre münsterschen Parteifreunde von ihrem für die Stadt schädlichen Kurs abbringen“, so Rickfelder.

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