CDU will mehr Wertschätzung für Ehrenamtliche im Katastrophenschutz

17.02.2022, 14:11 Uhr

Die CDU Münster hat zu mehr Wertschätzung und Unterstützung ehrenamtlichen Engagements im Katastrophenschutz aufgerufen. „Wir sehen es bei jedem Unwetter: Ohne die vielen Ehrenamtlichen in den Freiwilligen Feuerwehren, den Hilfsorganisationen und beim Technischen Hilfswerk ließen sich die Folgen von Stürmen, Starkregen und Hochwasser gar nicht bewältigen“, sagte die CDU-Kreisvorsitzende Simone Wendland.

Münster verfüge über ein großes Potenzial ehrenamtlicher Hilfskräfte, erklärte der Beauftragte der CDU für Bevölkerungsschutz, Frank Sölken. „Unsere Stadt profitiert dabei insgesamt von den Teilen der Stadt, in denen es vielfach einfach selbstverständlich ist, sich in der Freiwilligen Feuerwehr, den Hilfsorganisationen oder dem THW zu engagieren“, sagte Sölken.

Dennoch müsse man auch in Münster mehr fürs Ehrenamt im Katastrophenschutz tun. CDU-Ratsherr Stefan Leschniok verweis dazu auf kommunalpolitische Initiativen. „Wir wollen, dass Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der anderen Organisationen bei Grundstücksvergaben bevorzugt werden und die Löschzüge gut ausgestattet sind“, so Leschniok. Dazu gehörten zum Beispiel moderne gleichwertige Schutzausrüstungen, Geräte und Feuerwehrhäuser.

Problematisch sehen die CDU-Politiker die steigende Zahl von Gewalttaten gegen Helfer in Uniform. „Dass Menschen, die Leib und Leben riskieren, um anderen zu helfen, bedrängt und sogar angegriffen werden, ist unfassbar“, sagte CDU-Landtagskandidatin Teresa Küppers.

Julian Allendorf, CDU-Landtagskandidat im Wahlkreis Münster III - Coesfeld III begrüßte die Anstrengungen der Landesregierung zur Förderung des Ehrenamtes. „Mit der Imagekampagne „Wer kommt, wenn nichts mehr geht“ drückt das Land Wertschätzung aus und unterstützt die Nachwuchswerbung von Löschzügen und Hilfsorganisationen“, sagte Allendorf. Es sei aber auch wichtig, Arbeitgeber darin zu bestärken, Mitarbeiter in ihrem ehrenamtlichen Engagement zu unterstützen und bei Einsätzen freizustellen. „Das Land zeichnet vorbildliche Arbeitgeber aus, die ein Beispiel für andere geben“, sagte Allendorf. Darunter seien regelmäßig auch Unternehmen aus Münster.