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24.09.2019, 15:25 Uhr
B-Side ist 1A

"Das Projekt B-Side ist wirklich 1A. Es spricht für das Projekt, wie viel ehrenamtliches Engagement hier geleistet wird und dabei Fachwissen aus ganz unterschiedlichen Bereichen einfließt", fasst CDU-Bundestagsabgeordnete Sybille ihr Gespräch mit dem Vorstandsteam des soziokulturellen Zentrums am Hafen zusammen. Hier soll der Raum für Kunst, Kultur, Begegnung und Bildung entstehen, der für wenig Geld genutzt werden kann "Der Bauantrag für das fast 7 Mio. Euro Umbauprojekt wurde eingereicht", berichtet B-Side Geschäftsführer Tobias Stroppel. Großer Nachbesserungsbedarf bestehe aber bei bestimmten Förderrichtlinien. "Trotz dieses Bauvolumens stehen keine Landesfördermittel für die Vergütung hauptamtlicher Mitarbeiter in der Baubetreuung zur Verfügung." Auch die Bereiche steuerlich anerkannter, gemeinnütziger Arbeit seien sehr starr. "Für unsere Arbeit im Viertel gibt es keine passende Kategorie und nicht einmal der Einsatz für die Heimatpflege wird vom Finanzamt anerkannt." 

Lydia Purschke, Tobias Stroppel, Sybille Benning (MdB), Simon Mertens und Sascha Kullak (v.l.).
Zivilgesellschaftliche Projekte bräuchten viel mehr Raum in den Städten, unterstrich Sybille Benning. "Die Weiterentwicklung der Stadt geschieht aus den Quartieren heraus. Dazu brauchen wir Freiräume, um Ideen verwirklichen zu können, genauso wie Grünflächen und  identifikationsstiftende Orte." Der Umgang mit Projekten dieser Größenordnung müsse daher an die aktuellen Entwicklungen nicht nur in Münster angepasst werden.

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