„Jetzt bieten wir Corona die Stirn!“

CDU-Chef Hendrik Grau lobt die Bewerbung Münsters aus Modellstadt

25.03.2021, 09:57 Uhr
Freut sich über die Bewerbung Münsters: CDU-Chef Hendrik Grau. Foto: CDU
Freut sich über die Bewerbung Münsters: CDU-Chef Hendrik Grau. Foto: CDU

„Das ist eine großartige Nachricht!“ Münsters CDU-Vorsitzender Hendrik Grau lobte die Entscheidung der Stadt, sich beim Land NRW als so genannte Corona-Modellstadt zu bewerben. „Das zeigt den Menschen und der Wirtschaft endlich die Perspektive auf, auf die viele so lange gewartet haben. Für mich heißt die Botschaft nach den gestrigen Ereignissen: Wir lassen uns nicht mehr von der Angst treiben, sondern bieten Corona endlich die Stirn.“

Am gestrigen Mittwoch überschlugen sich die Ereignisse: Zuerst rückte die Kanzlerin von der „Osterruhe“ ab, dann verkündete die Landesregierung, dass es künftig Modellstädte nach Tübinger Vorbild auch in NRW geben soll. Hendrik Grau hatte sich dafür schon vor Tagen auch gemeinsam mit der DeHoGa genau stark gemacht und insbesondere in den Sozialen Medien viel Zuspruch erfahren.

„Es ist schön, dass wir jetzt endlich eine Perspektive aufgezeigt bekommen.“ Jetzt gelte es – die Zustimmung der Landesregierung vorausgesetzt – die Maßnahmen zu Erweiterung der Testkapazitäten und digitalisierten Nachverfolgung zeitnah umzusetzen, um möglichst schnell öffnen zu können.

Gleichzeitig mahnte Grau an, jetzt nicht den Elan zu verlieren und die Öffnungen modellhaft zügig umzusetzen. „Die gestrige Entscheidung ist wie ein Aufbruchssignal. Die Menschen sind bereit, sich an alle denkbaren Hygieneregeln zu halten, wenn es sich denn lohnt. Kulturbetriebe, Geschäfte, Museen und vor allem auch die Außengastronomie verdienen jetzt ihre Chance.“ „Ich bin mir sicher“, sagte Grau, „dass die Münsteraner beweisen werden, dass eine verantwortungsvolle Öffnung des Lebens möglich ist.“ Münster könne zu einem der Vorbilder für Öffnungsstrategien in ganz Deutschland werden.

„Viel wichtiger ist mir aber der Paradigmenwechsel, der gerade stattfindet. Endlich kommen wir aus der Defensive und hören auf, immer nur auf willkürlich festgesetzte Inzidenzen zu starren. Vielmehr blicken wir proaktiv in die Zukunft. Denn nur so können wir lernen, mit dem Virus zu leben, bis dann endlich die Impfkampagne Fahrt aufnimmt.“